Seekrankheit

Damit die schönste Zeit des Jahres nicht im Bauch beginnt

Tipps gegen Seekrankheit

Seekrankheit ist keine Frage von Charakterstärke, sondern von Physiologie – und sie kann jeden erwischen. Mit den richtigen Verhaltensweisen lässt sie sich in den meisten Fällen vermeiden oder zumindest abmildern.

Vor dem Törn

  • Ausgeschlafen anreisen und am ersten Tag keine große Fete an Bord.
  • Am Vortag Alkohol vermeiden, am Törntag leicht essen – aber nicht mit leerem Magen starten.
  • Reisemedikamente (z. B. Dimenhydrinat oder Scopolamin-Pflaster) vorab mit dem Arzt besprechen und rechtzeitig einnehmen – viele wirken erst nach 30–60 Minuten.

An Bord

  • Viel trinken, wenig fettig essen, kleine Snacks statt großer Mahlzeiten.
  • Den Horizont fixieren und an Deck bleiben – unten in der Kabine wird es schneller schlimm.
  • Bei den ersten Anzeichen das Ruder übernehmen – wer steuert, wird seltener seekrank.
  • Ingwer (frisch, als Tee oder Kapseln) hilft vielen Crews als pflanzliche Alternative.
  • Akupressurbänder fürs Handgelenk sind einen Versuch wert – Placebo hilft auch, wenn es hilft.

Wichtig: Wenn jemand seekrank wird, nicht zum Helden spielen. An Bord bleiben, Sitzplatz in der Schiffsmitte wählen, und der Törnplan wird so angepasst, dass kürzere Schläge gesegelt werden. Nach ein bis zwei Tagen haben sich die meisten an die Bewegung gewöhnt.

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